Symptome für den sinkenden Hormonspiegel

Typische Symptome für den sinkenden Hormonspiegel

Da Progesteron die Wasserausscheidung fördert, kann es auf Grund seiner Abnahme zu vermehrten Wassereinlagerungen kommen. Prämenstruelle Migräne, Ängstlichkeit, Nervosität & auch Gewichtszunahmen sind auf den auftretenden Progesteronmangel zurückzuführen.

Erst der später folgende tatsächliche Östrogenabfall kann die befürchteten Hitzewallungen auslösen. Haut & Schleimhäute werden trockener, Schlaf & Konzentration schlechter, depressive, zuweilen auch weinerliche Gemütslagen wechseln sich mit Reizbarkeit ab.

Bei manchen Frauen steigt der Testosteronspiegel leicht an, bei einigen wenigen kann er dagegen etwas absinken. Testosteronmangel äußert sich in verminderter sexueller Lust & genereller Antriebsschwäche. Ein Testosteronüberschuss führt zu verstärktem Wachstum der Haare im Gesicht (Oberlippenbärtchen & seitlich der Wangen) & einer tieferen Stimme, er verstärkt auch die sexuelle Erregbarkeit.

Aus Sicht der TCM liegen die Ursachen für diese Symptome in einer Schwächung der Funktionskreise NIERE und MILZ. Außerdem besteht zwischen den Funktionskreisen LEBER und HERZ ebenfalls ein energetisches Ungleichgewicht.

Die Schwäche der NIEREN-Energie bewirkt einen verstärkten Harndrang sowie das Auftreten von Rückenschmerzen, besonders im Lendenwirbelbereich & auch eine vermehrte Infektanfälligkeit.

Erschöpfung & Übergewicht basieren auf einer geschwächten Mitte, die von der MILZrepräsentiert wird. Denn die MILZ wandelt unsere Nahrung in brauchbare Stoffe (Nährstoffe) & Energie um & bildet auch den Ursprung für unsere Blutbildung. Auf unsere MITTE sollten wir daher in den Jahren des Wechsels ganz besonders achtgeben, denn sie ist die Basis für Störungen in sämtlichen anderen Funktionskreisen/Organen. Wenn unsere Mitte geschwächt ist, werden die Lebensmittel unvollständig verdaut & die MILZ kann nicht genügend verwertbare Stoffe daraus bilden & auch weniger Energie in unserem Körper verteilen. Eine Folgeerscheinung davon sind dann Erschöpfungszustände, Müdigkeit, kalte Hände & Füße sowie auch eine stetige Gewichtszunahme.

Die Auswirkungen von versteckten/unterdrückten Emotionen hingegen verursachen generelle Energiestaus in unserem Körper. Die bekannteste Emotion, die ein sehr starkes Gefühl beschreibt, ist WUT & diese wird vom Funktionskreis LEBER beeinflusst & gesteuert/kontrolliert. In den Wechseljahren arbeitet dieser Funktionskreis meist unausgeglichen. Nicht erst in den Wechseljahren, eigentlich schon viel früher, denn wir dürfen im Laufe unseres Lebens lernen, unseren Gefühlen klaren Ausdruck zu verleihen & sie auch zu leben. Bemerkbar macht sich dieses Ungleichgewicht unter anderem durch Stimmungsschwankungen.

Auch das HERZ, der Sitz unseres Geistes (SHEN), unseres „klaren Verstandes“, ist in diesen Jahren gerne unausgeglichen. Das HERZ ist – wenn wir den „Nährzyklus“ betrachten – der Kind der LEBER – „die Mutter nährt das Kind“, d.h. über unsere LEBER wird unser HERZ mit genügend Energie versorgt. Wenn also unsere LEBER Energie unausgeglichen ist, wirkt sich das natürlich auch auf unsere HERZ-Energie aus. Kommt dir das bekannt vor? Wenn du Kinder hast, dann ganz bestimmt, denn bereits ein Baby reagiert sehr unruhig, wenn auch seine Mutter unausgeglichen & angespannt ist.

Wenn der Funktionskreis des Herzens unharmonisch arbeitet, dann sind auch unsere Erinnerungen eingeschränkt (vor allem das Langzeitgedächtnis), wir sind innerlich unruhig, schlafen schlecht oder haben Selbstzweifel.



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