Stress & was er mit unserem Körper so alles anstellt

Der Ursprung von Stress wird in erster Linie dem Element HOLZ & hier der LEBER zugeordnet, weil die Wurzel von Stress der Emotion WUT entspringt.

 

Aufgaben & Themen unserer Leber…

›  sie sorgt für einen freien & harmonischen Fluss der Energie & unserer Gefühle sie speichert das Blut (das unseren Körper vor zuviel Hitze bewahrt)
› sie kontrolliert unsere Sehnen (und hält uns „geschmeidig‟)
›  sie überwacht unsere Tränen
› sie wird durch Zorn in Mitleidenschaft gezogen (Frust, unterdrückter Ärger, Wut)
› sie sorgt für Ideenreichtum & Organisationstalent
› sie bringt uns Visionen, Kreativität & Inspiration & hilft uns beim Planen
› sie ist der Ursprung von MUT & Entschlossenheit
› sie bringt uns in Kontakt mit unserem LEBENSPLAN

In der TCM gilt die Leber als der „General‟, der Gefahrensituationen mit Kühnheit & Kraft begegnet. Der General mobilisiert seine Truppen d. h. das in der Leber gespeicherte Blut wird im ganzen Körper verteilt, insbesondere aber auch nach oben geschickt, da die Aufwärtsbewegung der bevorzugte Weg der Leberenergie ist. Eine gut arbeitende Leber.Energie lässt uns auch gut & mit Leichtigkeit unsere Entscheidungen treffen. Diese Reaktionen sichern unser „Überleben‟ in Krisensituationen.

Bei Stress entsteht jedoch eine ständige Alarmbereitschaft & Erwartungshaltung. Dieser Druck gefällt unserer Leber gar nicht, denn er lässt zuviel Hitze entstehen (die immer aufsteigt & zu Ungleichgewichten in der oberen Körperregion führt – z.B. Kopf- schmerzen) & führt im Laufe der Zeit zu Erschöpfung durch Substanzverlust (Yang verbrennt Yin – Flamme verbrennt zu viel Kerzenwachs).

 

Dabei unterscheiden wir zwischen „akutem‟ & „chronischem‟ Stress: Beim akuten Stress funktioniert unser Körper frei nach dem Motto „Kampf oder Flucht‟ & aktiviert kurzfristig folgende Programme:

› die Atmung wird schneller
› der Blutzucker wird erhöht (Reserven aus unserem Leberspeicher & aus den  Muskeln – kaum aus unseren Fettdepots)
›  Beine & Arme werden sehr gut durchblutet
› Konzentration & Gedächtnisleistung werden erhöht
› die Immunfunktion wird kurzfristig angehoben, dann aber gleich wieder runtergefahren
› der Blutdruck erhöht sich durch den schnelleren Herzschlag
›  die Verdauung wird verlangsamt
› die Fortpflanzungsorgane werden ruhend gestellt
› sämtliche Reparaturfunktionen (z.B. an den Knochen) werden gestoppt
› das Wachstum wird verlangsamt

 

Wenn der Stress dann bereits chronisch ist, dann reagiert auch unser Körper dementsprechend:

› das Cortisol (=Stresshormon) macht unser Gehirn unempfindlicher auf unser „Sättigungsgefühl‟ (und wir essen entweder gar nichts oder deutlich mehr)
› das Cortisol „zerstört‟ auf Dauer auch Teile unseres Gehirns, unser Gedächtnis wird schlechter
› der Blutzucker befindet sich im ständigen Ungleichgewicht & wir sind ständig müde, können uns nicht konzentrieren, sind womöglich abhängig vom Koffein, haben Schlafstörungen etc.)
›  das Immunsystem ist runtergefahren
› der erhöhter Blutdruck & das eingedickte Blut schädigen unsere Arterien & es besteht ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt & Hirnschlag
› wir haben Verdauungsprobleme, Reizdarmsyndrom, ein erhöhtes Allergiepotential, eine schlechtere Nährstoffaufnahme und auch Giftstoffe gelangen vermehrt in unseren Körper
› die Libido lässt zu wünschen übrig, die Hormone sind auch im Ungleichgewicht & eventuell sind wir auch unfruchtbar (bei Männern führt der chronische Stress zuerst zu vermehrter Libido & dann erst wird sie runtergefahren)
› die Wundheilung ist verzögert, es erfolgt kein Knochenaufbau (Osteoporose)

 

 

Bildquelle: pathdoc – AdobeStock



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