Mr. Reis & Mrs. Erdäpfel – ein Dreamteam sondergleichen :) :)

Schön langsam finden die Feierlichkeiten in unserem Familienkreis ein Ende (bevor sie im Frühling dann wieder starten) & ich GIERE richtig nach basischer Kost, Entsäuerung & Einfachheit, was meine Mahlzeiten betrifft. Reis & Kartoffeln stehen für mich jetzt an oberster Stelle & es gibt fast keine Mahlzeit, in der nicht einer der beiden vorkommt. Der Eine entgiftet super nach der TCM, die Andere macht uns westlich basisch & BEIDE in KOMBI schmecken nicht nur fein, sondern passen auch überall mit ins Tellergeschehen 🙂 Den chinesischen Typ der beiden Kandidaten möchte ich Dir heute mal genauer vorstellen, um DIR vielleicht auch GUSTO auf’s einfache Entschlacken zu machen 😉

Reis gilt als Grundnahrungsmittel schlecht hin & mittlerweile ernährt sich die Hälfte der Weltbevölkerung vorwiegend von Reis. Am „gesündesten“ ist hier natürlich der ungeschälte Reis, denn in der Reisschale selbst sind sehr viele Ballast- & Mineralstoffe enthalten. Jedoch VORSICHT: Wenn Deine Verdauung geschwächt ist & gerade nicht so optimal arbeitet (beim Entgiften wollen wir sie sowieso unterstützen & nicht zu sehr belasten), dann nimm lieber den geschälten Reis vor dem vollen Korn. Den kannst Du viel leichter verdauen & der wirkt auch nur leicht Säurebildend (das volle Korn wirkt stark Säurebildend).

Reissorten gibt’s mittlerweile in Hülle & Fülle & je nach gewünschter Zubereitung unterscheidet man z.B. Langkorn-, Rundkorn-, Süß-, Basmatireis & Co. Für ein original italienisches Risotto verwendet man z.B. Arborio (eine Rundkorn-Reissorte). Basmatireis hat ein ganz besonders feines Aroma & wird gerne für die asiatische Küche verwendet. Japanreis wird auch als Milchreis bezeichnet, denn seine Körner sind sehr weich & passen daher gut für Süßspeisen. Eine ganz besondere Sorte vom Japanreis ist der Klebreis, der gerne für Sushi verwendet wird. Süßreis (auch Mochi genannt) ist zwar nicht süß, wird aber auch gerne für Süßspeisen verwendet. Eine ganz besondere Spezialität ist der rote Naturreis, der original wirklich rote Reiskörner hat bzw. auch durch Fermentation mit einem Pilz seine rote Farbe bekommt.

 

Die KRAFT im REIS…
Im Vollkornreis (Naturreis) stecken jede Menge Nährstoffe, die im weißen (polierten) Reis leider verloren gehen. Im weißen Reis gibt’s bis zu 20% weniger Eiweiß & bis zu 90% weniger Vitamine & Mineralstoffe! Vollreis enthält alle 8 essentiellen Aminosäuren, sehr viele B-Vitamine, allen voran das lebenswichtige B1 (Nervenvitamin, Verwertung von Stärke), B2 (Zellerneuerung), B3 (Haut, Verdauung, Sexualhormone), B5 (wichtig bei Stress). Auch Vitamin E kommt im Reis vor (schützt vor freien Radikalen), dann noch Kalium (Herz, Kreislauf, reguliert Blutdruck, entwässert), Magnesium, Mangan (Einlagerung von Kalzium in den Knochen), Zink (immunstärkend).

Reis enthält keine Gluten, ist also für Menschen mit Unverträglichkeit bestens geeignet. Er ist auch hilfreich zum Entschlacken, daher ist 1 Reistag pro Woche sehr empfehlenswert. Dabei wird durch das Kalium im Reis der Körper zu einer erhöhten Entwässerung der Flüssigkeit im Gewebe angeregt. Vor allem bei Bluthochdruck (wenn der diastolische Wert zu hoch ist) ist Vollkornreis als „Grundnahrungsmittel“ sehr hilfreich!

Reis bewährt sich aber auch bei diversen Verdauungsstörungen & Darmkrankheiten. Vor allem das „Reiscongee“ (Reisschleim) wirkt hier wahre Wunder: dazu 25 g Reis in 1 Liter Wasser kochen & dann durch ein Sieb passieren…hilft auch super bei Durchfall!

Geschmack/Temperatur/Funktionskreis…
Reis hat einen süßen Geschmack, wird dem ERDE-Element zugeordnet & stärkt unsere Mitte. Sein Temperaturverhalten ist neutral bis wärmend & daher kann Reis zu jeder Mahlzeit als Ausgleich jeglichen Temperaturverhaltens in unserem Körper gegessen werden. Er wirkt besonders auf die Funktionskreise Milz/Magen, Lunge & Niere, tonisiert Qi & Blut, harmonisiert den Magen, kräftigt die Milz, reguliert & bildet Körperflüssigkeiten, beseitigt Durchfall, stärkt den Mittleren Erwärmer & scheidet „schlechte“ Flüssigkeiten aus.

Anwendungsgebiete…
zur Stärkung der Milz- & Magenenergie
bei Appetitlosigkeit
 Übelkeit
 Schwangerschaftserbrechen
 Durchfall
zur Stärkung der Lungenenergie
zur Senkung des LDL-Cholesterinwertes (Basmatireis)
bei Übergewicht
zur Bewegung der Energie bei gestauter Leber-Energie
bei einer schwachen Mitte
 Ödeme

 

übrigens…in den Sternen steht geschrieben…
dass der Reis dem MOND zugeordnet wird, er mit dem KREBS verwandt ist & gerne MONTAGS verschmaust wird 😉

Reis hilft uns, wenn unsere Gefühle Achterbahn fahren, unsere seelisches Gleichgewicht wieder zu finden. Reis brauchen wir, wenn wir traurig sind oder unsere Gefühle uns einfach überwältigen & wir viel weinen.

 

REIS.Congee

Zutaten für 3 Portionen:
1 Tasse Rundkornreis (Vollkorn wäre am besten)
10 Tassen Wasser
etwas Salz
1 großer Topf
ZEIT (am besten abends zubereiten)

Zubereitung:
In dem großen Topf den Reis im kalten Wasser ansetzen & zum Kochen bringen. Sobald er dann kocht, die Hitze reduzieren & das Congee 2 Stunden (laut Originalrezept 4 Stunden!) leise vor sich hinköcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren, damit der Reis sich nicht am Topfboden ansetzt. Eventuell noch etwas Wasser hinzufügen, wenn der Reis zu „pampig“ wird. Generell quillt der Reis durch den Kochprozess auf & bekommt eine gel-artige Konsistenz. Wenn das Congee fertig ist, lässt man es im Topf (mit Deckel drauf) am besten über Nacht ziehen.

Diese Menge entspricht 3 Mahlzeiten (die dann natürlich noch mit Obst oder Gemüse etc. verfeinert werden). Das Congee alleine hält im Kühlschrank bis zu 4 Tagen 🙂

 

Das pikante Congee…..
kann mit Gemüse der Saison, Nüssen (am besten schmecken sie geröstet), Fetakäse/veganem Käse & frischen Kräutern

 

Das süße Congee…..
schmeckt z.B. sehr gut mit Apfelmus, Birnenmus etc. oder mit Zwetschkenröster/Marillenröster oder ganz einfach mit Kompott

 

So ein Reiscongee gibt ENORM viel ENERGIE & kräftigt uns auch nach einer Krankheit, peppelt unser Immunsystem wieder auf, vermittelt uns durch seine Konsistenz auch ein gewisses Geborgenheitsgefühl (als Baby haben wir ja auch breiig gegesssen) 🙂

Bildquelle: photocrew – fotolia.com

Die empfohlenen Maßnahmen einer Ernährungsberatung nach Traditioneller Chinesischer Medizin dienen zur Wiederherstellung und Harmonisierung der körpereigenen Energiefelder bzw. Selbstheilungskraft und stellen keine Heilbehandlung dar. Dementsprechend ist die Ernährungsberatung nach TCM kein Ersatz für die ärztliche Diagnose und Behandlung. Eine Ernährungsberatung nach Traditioneller Chinesischer Medizin erfüllt keine medizinischen Zwecke.


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