Frauenmantel

Bin gerade mit meinem Strizzi bei seiner Omi in Niederösterreich & hab hier bei unseren Spaziergängen schon soooo viele wunderbare Kräuter entdeckt, dass ich aus dem Staunen gar nicht mehr rauskomm….

Den für diese Jahreszeit wahrscheinlich erstaunlichsten *Fund* hab ich aber im Garten meiner Mutter gemacht…da gibt’s 3 rieeeeesengroße wunderschöne FRAUENMANTEL.Pflanzen wie ich sie bis jetzt nur in der Steiermark in einem anderen Kräutergarten bewundert hab. Und DAS möcht ich natürlich gleich zum Anlass nehmen, und Euch ein bissl was über das *Geheimnis* des Frauenmantels (mein EIN & ALLES unter meinen heiß geliebten Frauenheilkräutern) zu schreiben:

Frauenmantelblätter bergen ein ganz besonderes „Geheimnis“ der Natur – die Tautropfen, die sich am Blattrand hinsetzen & – wenn sie dann müde geworden sind – in die Blattmitte plumpsen lassen & wie eine geheimnisvoll schillernde Zauberperle den Himmel spiegeln 🙂 Für die Kelten war dieser Tautropfen magisches Wasser aus der „Zwischenwelt“, da es weder aus der Erde kam, noch vom Himmel fiel.

Diese Tautropfen sind reines Pflanzendestillat & sind dafür bekannt, dass sie heilend wirken & „schön“ machen. Deshalb auch der Name ALCHEMILLA, die kleine Alchemistin. Die Blätter erinnern an einen Schutzmantel, wie er von Frauen im Mittelalter getragen wurde & der Frauenmantel schützt die Frauen heute noch.

Frauenmantel gilt als fruchtbarkeitsfördernd, gibt nach der Entbindung das jungfräuliche Aussehen zurück, wird Frauen im „Kindbett“ empfohlen & auch Schwangeren, weil „er selbst unter schwierigsten Umständen eine leichte Geburt & ein gesundes Kind bringt“.

Die runden Blätter werden mit der Gebärmutter verglichen & dienen in Folge dessen ganz besonders zur Stärkung der Gebärmutter.

Er hilft auch bei Krampfadern, da er das Blut dünnflüssiger macht & es reinigt.

Frauenmantel stärkt auch ganz besonders das Milz-Qi, denn er stärkt Bänder & Gewebe & beugt so z.B. auch Brüchen bei Kindern vor.

In der ersten Zyklushälfte regt der Frauenmantel den Eisprung an, fördert die Hingabefähigkeit & erhöht die Empfängniswahrscheinlichkeit. In der 2. Hälfte reguliert er die Gelbkörperhormone, gleicht prämenstruelle Stimmungsschwankungen aus & beugt Regelbeschwerden vor.



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