die Kapuzinerkresse…das Antibiotikum in deinem Kräutergarten

Sie schaut mich heuer ganz besonders lieb an in meinem Kräutergarten, die Blume der Liebe (ja, ich bin immer noch nachhaltig verliebt in meine 2 Männer!!), die als “Fensterguckerl” wirklich sehr neugierig ihren Standort hinauf-/hinunterkraxelt. Und jedes Mal, wenn ich vorbeigehe, MUSS ich einfach stehen bleiben, ein Blatt abzupfen & genießen & mir vorstellen, wie wirkvoll dieses eine Blatt pro Tag für mein Immunsystem ist.

In allen Teilen der Pflanze befindet sich ein Stoff, der wie ein Antibiotikum die Vermehrung von Bakterien verhindert. Ein Antibiotikum aus einer Pflanze zerstört die natürliche Darmflora nicht. Es hilft bei Infektionen der Atemwege, Nebenhöhlenentzündungen, Angina, Mandelentzündung, Bronchitis & selbstverständlich auch bei Schnupfen. Auch bei entzündlichen Prozessen im Harnwegsbereich leistet sie gute Dienste.

 

GUT zu WISSEN…
Kapuzinerkressengewächs (Tropaeolaceae), einjährig, als Kletterpflanze bis 3 Meter hoch, mag gerne Gartenboden & sonnig bis Halbschatten, wird von April bis Mai direkt ins Freiland ausgesäat, blüht von Juni bis September, man verwendet die Blüten & die Blätter. Kapuzinerkresse macht sich auch gut rund um Baumstämme, so wird der Baum gestärkt & hübsch aussehen tut’s ausserdem 🙂

 

Die KRAFT in der KAPUZINERKRESSE…
Die Kapuzinerkresse führt Licht- & Wärmekräfte in das „Dunkel des Stoffwechsels“ ein & schafft auf diese Weise die Voraussetzungen für eine Änderung des Milieus, ein „Austrocknen“ der Pilze (Roger Kalbermatten, Kompendium der Ceres-Heilmittel, 1997).

Die Kapuzinerkresse wirkt appetitanregend, wundheilend, desinfizierend & entzündungshemmend. Sie enthält natürliches Penicillin, Wirkungsweise siehe 1. Absatz. Sie wirkt auch antmykotisch, was soviel bedeutet wie: die hemmt das Wachstum von Hefe- & Sprosspilzen wie z.B. Candida albicans.

Die schildförmigen Blätter weisen eine Formverwandtschaft mit dem Immunorgan Milz auf & deuten die blutreinigenden Kräfte der Pflanze an. Die rote Blütenfarbe zeigt Sympathie zur Entzündung, die durch die Kapuzinerkresse entschärft werden kann. Astrologisch ordnet man die Kapuzinerkresse wegen der Schärfe & der roten Blüten dem MARS zu, der im Menschen u.a. über die Abwehrkräfte herrscht.

In der Frauenheilkunde wirkt die Kapuzinerkresse besonders gut bei akuten bakteriellen Blasenentzündungen. Bewährt hat sich auch die vorbeugende Einnahme von Kapuzinerkresseblättern bei einer Neigung zu wiederkehrenden Infektionen mit Candida albicans.

 

KAPUZINERKRESSE in der Küche…
Junge Blätter & Blüten schmecken hervorragend im Salat & auch in Gemüsegerichten. Man kann sie durchaus mehrmals in der Woche verwenden oder einfach direkt aus dem Garten davon naschen 😉

Katoffelsalat mit Kapuzinerkresseblättern ist mit Sicherheit eine angenehme Anti-Schnupfen-Therapie & auch eine vorbeugende Maßnahme in Grippezeiten.

 

 

Antibiotisches Kapuzinerkressen.PULVER (nach Margret Madejsky)
Mehrere Handvoll Kapuzinerkresseblätter ernten, wiegen & auf einem Schneidbrett sehr fein zerschneiden. Den Pflanzenbrei in eine Reibschale geben & mit der gleichen Menge Milchzucker einige Minuten lang zu einem einheitlichen Brei verarbeiten. Den milchzuckerartigen Pflanzenbrei dann messerrückendick auf ein Backpapier streichen & 3 Tage an einem luftigen Ort trocknen lassen. Die getrockneten Breistücke schließlich mit dem Mörser zu Pulver verreiben & zur Aufbewahrung in ein Braunglas füllen. Das Pulver hält sich in der Regel einige Monate lang & verliert dann zunehmend an Heilkraft.

Anwendung: Bei Neigung zu Candidainfektionen oder zu Blasenentzündungen kann man das Pulver vorbeugend einnehmen. 2x tägl. 1 TL pur oder in Wasser verdünnt. Bei akuten Entzündungen oder begleitend zu einer schulmedizinischen Pilzkur sollte das Pulver so hoch dosiert wie möglich eingenommen werden (4-5 mal tägl. 1-2 TL).

 

Kapuzinerkresse.KAPERN
Ein kleines Schraubglas mit einigen Blütenknospen füllen & gut mit Essig bedecken. Dann die Knospen abseihen, in kochendes Wasser legen & 2 Min. ziehen lassen. Wieder abseihen und wieder zurück ins Glas geben. Gleichzeitig den Essig in einem Topf zum Kochen bringen, vom Herd nehmen & die Knospen im Glas damit übergießen. Gut verschließen & kühl aufbewahren.

 



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