die HIRSE – das beste Mittel für’s schwache Bindegewebe/Cellulite

Die fröhliche HIRSE 🙂

Hirse ist weit mehr als „Vogelfutter“ & zählt zu den glutenfreien Spelzgetreiden. Das ent.spelzte kleine runde Korn mit dem Keim gilt als Vollkorn. Sie ist wahrscheinlich das älteste von Menschen kultivierte Getreide & galt als „fördernd für die spirituelle, intellektuelle & physische Entwicklung. Hirse war auch immer das „Brot des armen Mannes“ & bedeutet soviel wie Sättigung, Nahrung. Heute wird die „Königin der Getreide“ durch Kartoffeln & Mais in den Hintergrund verdrängt.

Ihr Eiweißgehalt schwankt zwischen 5 & 15 Prozent (je nach Anbauregion), wobei dieses Eiweiß nicht alle essentiellen Aminosäuren (kleinste Eiweißbauteile) beinhaltet. Darum sollte ein Hirsegericht immer mit anderen Eiweißlieferanten (Eier, Käse, Gemüse) zubereitet werden.

Hirse ist (neben dem Hafer) auch besonders reich an ungesättigten Fettsäuren wie Linolsäure & Lecithin (welches wichtig für die Fettverdauung ist). Sie enthält auch Phytinsäure, die ja „leider“ Eisen & Kalzium bindet, was aber durch Einweichen oder Kochen nicht mehr der Fall ist. Diese Phytinsäure beugt auch Tumoren vor!

Vor allem ist die Hirse auch sehr reich an den „Nervenvitaminen“ B1, B2, B5 & B6. Und besonders viele Mineralstoffe & Spurenelemente hat sie auch zu bieten, enthält sie doch eine Menge Eisen. Deshalb ist Hirse sehr wertvoll für Kinder, deren Zähne & Knochen noch wachsen! Ihr hoher Gehalt an Kieselsäure lässt Cellulite schwinden & hilft bei Haarausfall, brüchigen Fingernägeln, schlaffer Haut & chronischer Müdigkeit. Ebenso stärkt sie bei schwachen Knochen & Gelenken, bei Krampfadern & Hämorrhoiden, Arthrosen & rheumatischen Erkrankungen & auch für stillende Mamas ist er ganz besonders wertvoll!

 

Die KRAFT in der HIRSE…
Hirse macht leicht & schlau, denn sie zählt zu den „Merkurpflanzen“, die helfen, kommunikationsfreudiger, beschwingter & beflügelter zu werden. Hirse hilft uns auch, den richtigen Ausdruck zu finden & auch beim Lernen & Aufnehmen von Informationen wirkt sie sehr unterstützend. Sie wird auch gerne gegessen, um sich auf Meditationen vorzubereiten, da sie den „Blick nach innen“ erleichtert. Und auch Rudolf Steiner (Begründer der Anthroposophie) empfahl die Hirse zur geistigen Weiterentwicklung.

 

Tipp aus der Kochwerkstatt:
Generell sollte die Hirse vor der Zubereitung heiß gewaschen werden (am besten durch ein feinmaschiges Sieb), um die Bitterstoffe auszuschwemmen (die den Magen reizen könnten).

 

Geschmack/Temperatur/Funktionskreis…
Hirse hat einen süßen Geschmack, wird dem ERDE-Element zugeordnet & stärkt die Mitte. Ihr Temperaturverhalten ist neutral & daher kann Hirse zu jeder Mahlzeit als Ausgleich jeglichen Temperaturverhaltens in unserem Körper gegessen werden. Sie wirkt besonders auf die Funktionskreise Milz/Magen & Nieren.

Anwendungsgebiete…
Stärkung des Bindegewebes (z.B. bei Cellulite, in der Schwangerschaft etc.)
Stärkung bei Muskel- & Sehnenschwäche
Stärkung bei Nervenschwäche
Stärkung der Nierenenergie
Diabetes mellitus
Fehlgeburtneigung
Durchfall (Hirse vorher trocken anrösten)
Zahnen von Kleinkindern (Hirsekissen)
Stärkung bei Zahnzerfall, Zahnschmelzrückgang & Knochenschwund
Pilzerkrankungen (z.B. Candida)
in der Stillzeit zur Milchbildung
Stärkung bei brüchigen Nägeln, Haarausfall
morgendliche Übelkeit (z.B. als Hirsesuppe)
PMS (prämenstruellem Syndrom)
Ansammlung von Feuchtigkeit im Körper (Schlacken, Übergewicht)

 

in den Sternen steht geschrieben…
dass die Hirse dem MERKUR zugeordnet wird, sie mit den ZWILLINGEN verwandt ist & gerne MITTWOCHS verschmaust wird 🙂

Die Hirse stärkt unsere Kommunikationsfähigkeit & hilft uns, den richtigen Ausdruck zu finden. Sie hilft uns, Informationen leichter aufzunehmen & auch das Aufgenommene einfach weiterzugeben. Sie bringt gedankliche Flexibilität & lässt uns in unterschiedlichen Reaktionen besser reagieren. Hirse hilft dort, wo man oft nicht die richtigen Worte findet.



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