Basilikum…bei Wetterfühligkeit & Erschöpfung

Wenn wir an Basilikum denken, ist’s bereits SOMMER mit all seinen Festen & köstlichen Speisen 🙂 Wir denken an Pasta, Salat & nette Grillabende mit Freunden.

Basilikum ist jedoch nicht gleich Basilikum! Da gibt’s ganz viele unterschiedlich duftende Basilikumarten, die nach Zitrone, Anis, Zimt oder Gewürznelken riechen 🙂 …das bekannte großblättrige Mittelmeer-Basilikum, das marokkanische rote oder das kleinblättrige kretische Basilikum. Eines ist jedoch klar: Basilikum ist eindeutig ein KÖNIGLICHES Kraut, trägt den König (basileus) ja auch in seinem Namen! Herkommen tut’s jedenfalls aus Indien, das Basilikum.

In einem mittelalterlichen Kräuterbuch steht geschrieben: „Das Kraut bewegt zu ehelichen Werken“. Da war Mann/Frau nämlich davon überzeugt, dass Basilikum (das bei sich getragen wurde) die Zuneigung erwecken kann 🙂 Man dachte, dass es Herz & Geist öffnet & daher die Liebe fördern kann.

Auch in der thailändischen Küche ist Basilikum besonders beliebt & auch hier gibt’s wieder unterschiedliche Sorten.

 

GUT zu WISSEN…
Basilikum mag kein kaltes Gießwasser. Es mag’s gerne SONNIG & windgeschützt. Beim Trocken bindet man am besten kleine Sträußchen kopfüber & hängt sie unterm Dach auf, wo’s schön dunkel ist & es schnell trocknet, damit seine Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

 

Die KRAFT im BASILIKUM…
In Indien wird das Basilikum TULSI genannt, was im Sanskrit „die Unvergleichliche“ bedeutet. Im Hinduismus wird Basilikum als Pflanze betrachtet, die die Gegenwart des Gottes & damit seinen göttlichen Schutz anzeigt. Daher wächst Tulsi in Indien rund um Tempel & auch um die Häuser. Wegen seiner Heiligkeit wird Tulsi in Indien nicht in der Küche verwendet, sondern als Heiltee. Der Tee aus den Blättern ist immunstärkend, hilft bei Erkältungskrankheiten, stärkt die Nerven & wirkt schmerzstillend. Auch bei Depressionen & zur Verbesserung der Gedächtnisleistung kann man Basilikum einsetzen.

Tee aus dem üblichen Basilikum hilft bei Erkältungen, Grippe & zum Gurgeln bei Entzündungen im Rachenraum. Vor allem aber bei Magen-Darmbeschwerden & Blähungen ist er sehr wirkungsvoll. Den Tee aber nicht ewig lange trinken, da das im Basilikum enthaltene Estragol zellschädigende Wirkung hat. Auch während der Schwangerschaft sollte auf Basilikum als Tee verzichtet werden, modert als Gewürz verwendet stellt er jedoch kein Problem dar.

In der Aromatherapie wird dem Basilikum eine starke psychische Wirkung zugesprochen: aufmunternd, nervenstärkend, antidepressiv. Der Duft des Basilikum beruhigt & stärkt die Nerven, hilft bei Antriebsschwäche, Lustlosigkeit & bei nervösen Zuständen, aber auch bei Angst & Traurigkeit. Das ätherische Öl wird bei vielen stressbedingten Beschwerden eingesetzt: bei Kopfschmerzen, Migräne, Wetterfühligkeit & Erschöpfung. Im Massageöl verwendet hilft Basilikum bei müden, schmerzenden Muskeln & Gelenken. (auf 50 ml Mandelöl 15 Tropfen ätherisches Basilikumöl).

 

 

SIGNATUR…
Die weißen Blüten des Basilikum zeigen das Nervenheilmittel & auch die astrologische Zugehörigkeit zum MOND an, der auch über die Fruchtbarkeit regiert. In der TCM lässt der mild-scharfe Geschmack des Basilikum auf Lungen- & Dickdarmwirksamkeit schließen. Das Wesen des Basilikum ist es, die Bauchorgane zu erwärmen & zu entkrampfen, die Nerven zu stärken & die Sinnlichkeit zu wecken 🙂

 

BASILIKUM in der Küche…
Basilikum kennt man in erster Linie aus der italienischen Küche, wo Tomaten & Basilikum eigentlich unzertrennlich sind. Basilikum gibt’s im Insalata caprese (Tomatensalat mit Mozarella), auf der Pizza Margherita & eigentlich auch in sämtlichen Tomatensaucen für Spaghetti. Basilikum passt aber auch zu Pilzgerichten oder Gemüse & selbstverständlich auch zu allen Käsearten. Man sollte es FRISCH erst am Ende der Garzeit zur Speise geben, da es sehr empfindlich ist. Getrocknetes Basilikum lässt man einfach mitkochen. Frisches Basilikum kann sein Aroma am besten entfalten, wenn es nicht geschnitten wird, sondern mit den Fingern klein gezupft oder im Mörser zerstoßen.

 

Anwendungsgebiete…
Schwäche, Lustlosigkeit
Konzentrationsstörungen
Kältegefühl
Husten mit weißem Schleim
chronische Nierenentzündung
Infertilität aufgrund von Nieren YANG Mangel
Magenkrämpfe, Verdauungsschwäche, Gastritis, Magenschleimhautentzündung
Blähungen
Dysmenorrhö/schmerzhafte Mensblutung
unregelmässige Mensblutung
Amenorrhö/ausbleibende Mensblutung
Hypomenorrhö/schwache Mensblutung
Menstruationskopfschmerz, PMS
Melancholie, Depressionen
Insomnia/Schlaflosigkeit

 

 

BASILIKUM in der FRAUENHEILKUNDE…
In der Frauen-Naturheilkunde wird Basilikum vor allem in der 1. Zyklushälfte angewandt, da es östrogenwirksam ist & somit die Eireifung & den Eisprung fördert. Basilikumöl wird oft in Liebeölen verwendet (Lustkräutchen) & zart dosiert wird’s natürlich auch in „aphrodisischen Mahlzeiten“ verwendet. Seine durchblutungsfördernde Wirkung kann die Menstruation harmonischer gestalten.

Bei Kinderwunsch sollte Basilikum nicht in der 2. Zyklushälfte verwendet werden & aufgrund seiner wehenfördernden Aspekte generell NICHT in der Schwangerschaft! Am optimalsten wird Basilikum (als Tee oder im Essen) rund um den Eisprung eingesetzt.

Basilikum lenkt das Blut vom Kopf in den Bauch, wirkt also einer Kopflastigkeit entgegen, spendet Gelassenheit, fördert die Hingabe & steigert damit auch die Empfängnisfähigkeit.

PESTO GENOVESE 🙂

Zutaten für 4 Personen:
3-4 Bund Basilikum
50 g Pistazienkerne oder Haselnüsse/Walnüsse
50 g geriebenen Parmesan
200 ml Olivenöl
Salz & Pfeffer
Saft von 1 Zitrone
3-4 Knoblauchzehen

Zubereitung:
Alle Zutaten miteinander fein pürieren. Kann auch mit Thymian, Sauerampfer & Petersilie kombiniert werden.

 

Bild: karepa – fotolia.com

Die empfohlenen Maßnahmen einer Ernährungsberatung nach Traditioneller Chinesischer Medizin dienen zur Wiederherstellung und Harmonisierung der körpereigenen Energiefelder bzw. Selbstheilungskraft und stellen keine Heilbehandlung dar. Dementsprechend ist die Ernährungsberatung nach TCM kein Ersatz für die ärztliche Diagnose und Behandlung. Eine Ernährungsberatung nach Traditioneller Chinesischer Medizin erfüllt keine medizinischen Zwecke.



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