TCM für EinsteigerInnen

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Beschreibung

In der traditionellen chinesischen Medizin gibt es kein Kalorienzählen, keine Kohlenhydrate, Eiweiß & Fette & auch keine Nährstoffe, die beim Kochprozess verloren gehen könnten. Vielmehr das Resultat, die ENERGIE, die beim Kochprozess entsteht, ist wichtig für die ENERGIE-Gewinnung in unserem Körper.

Nehmen wir als Beispiel eine rohe Karotte: Wie viel Energie kann unser Körper daraus gewinnen? Das hängt zum Großteil von unserer Verdauung ab. Was jedoch IMMER Gültigkeit hat ist, dass, wenn wir eine Karotte dünsten oder kochen, unser Körper viel mehr Nährstoffe daraus gewinnen kann & uns dadurch mehr ENERGIE spendet als wenn wir sie roh essen.

Die Aufrechterhaltung der Temperatur in unserem Körper oder in den einzelnen Körperteilen (z.B. den Extremitäten) hängt von der wärmenden Funktion des Qi ab:

VOR- & NACHGEBURTLICHES QI

Das vorgeburtliche Qi kann auch als „Lebensenergievorrat“ bezeichnet werden, der uns von unseren Eltern mitgegeben wurde, eine Art Lebenskerze. Mit diesem Qi müssen wir haushalten, es verbraucht sich ab dem ersten Tag der Geburt, die Geschwindigkeit des Verbrauches bestimmen wir selbst durch unseren Lebensstil. Nicht umsonst bereiten sich Eltern in China bis zu 2 Jahre auf die Zeugung ihres Kindes vor, um ihm so viel vorgeburtliche Energie wie möglich mitgeben zu können!!! Diese Energie bestimmt unsere Konstitution & ist praktisch unveränderbar bzw. kann verbrauchte vorgeburtliche Energie nicht mehr ersetzt werden.

Ganz im Gegensatz zur nachgeburtlichen Energie. Sie wird aus der Nahrung, den Getränken, der Atmung sowie der Bewegung & aus der Entspannung gewonnen. Das haben wir somit jeden Tag selbst in der Hand, unsere Energietanks damit aufzufüllen.

Wo WÄRME (Energie) fehlt, entwickelt sich daraus bald KÄLTE. Das ist wie beim YIN & YANG: das eine kann ohne das andere nicht sein…Wo zu WENIG vom einen ist, entwickelt sich automatisch auch zu VIEL vom anderen. Wenn wir also über einen LANGEN Zeitraum zu wenig Wärme in unseren Körper bringen, entwickelt sich aus dieser fehlenden Wärme bald mal die KÄLTE.